Freitag, 27. November 2009

Schüler als Lehrer bei „Fit am PC- 50 plus“

Bericht eines Schülers der 4BHITN

Dass Schüler auch einmal die Rolle der Lehrer übernehmen können, bewies die 4BHITN der HTL Villach Abteilung für Informationstechnologie/Netzwerktechnik am Dienstag, dem 10. November 2009.

Das Projekt „Fit am PC- 50 plus“ wurde durch die „Kleine Zeitung“ ins Leben gerufen und durch verschiedenen Schulen in ganz Kärnten durchgeführt.



Um einen besseren Lernerfolg zu bekommen, wurden die Besucher in zwei Gruppen aufgeteilt, je nachdem wie geschickt sie am Computer sind. Da die 60 Teilnehmer nie alle auf einmal unterrichtet werden konnten, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit zwischen zwei Kursterminen zu wählen.

Innerhalb von zwei Stunden brachten Schüler den Teilnehmern Bereiche aus dem Internet bei. Themen wie das „WWW“ oder „Email“ wurden interaktiv unterrichtet und mit Begeisterung angenommen. Zuerst wurden die Bereiche kurz theoretisch anhand von Präsentationen erklärt, und dann mit den Schülern zusammen durchgemacht. Selbst bei scheinbar trockeneren Themen, wie „Internet Security“, war das Interesse der Teilnehmer zu sehen.

Außerdem hatten die zu Unterrichtenden die Möglichkeit, spezielle Fragen bzw. Probleme, die sie zu Hause am PC haben, anzusprechen und gelöst zu bekommen. Kontaktdaten für zukünftige offene Fragen wurden mit manchem Schüler ausgetauscht.



Für uns Schüler war es ein sehr interessantes Erlebnis, selbst einmal in die Rolle des „Lehrers“ zu schlüpfen und fremde Personen zu unterrichten. Im Allgemeinen war es eine gelungener Ausgleich zum alltäglichen (jedoch nicht langweiligen) Schulalltag und eine ideale Möglichkeit unsere Kenntnisse anderen interessierten Personen weiterzugeben.

Matthias Murth, 4BHITN

Donnerstag, 26. November 2009

IKT 2009 - 5BHITN-Schüler am Podest

Ein Diplomarbeitsprojekt in Zusammenarbeit mit der Firma HomeFibre hat im Wettbewerb IKT-2009 im Rahmen des Kärntner Forschungs und Innovationspreises 2009 den dritten Platz belegt.

Die Schüler Alexander Genser und Stefan Bresnig der Klasse 5BHITN haben im Rahmen eines Diplomarbeitsprojektes, betreut von Prof. Robert Hufsky und Prof. Alexander De Vora, in Zusammenarbeit mit der Firma HomeFibre eine Software namens QoS-Manager entwickelt, die von der Jury des heurigen Wettbewerbes IKT 2009 auf das Siegerpodest gestellt wurde. Diese Software ermöglicht dem Endanwender von HomeFibre-Produkten, verschiedenste Geräte ohne komplizierten Konfigutrationsaufwand ins Homenetzwerk zu integrieren.
Es wurden insgesamt 17 Projekte zum Wettbewerb IKT 2009 eingereicht. Laut dem Kärntner wirtschaftsförderungsfonds (KWF), der den Wettbewerb organisierte, war die Qualität der eingereichten Projekte heuer besonders gut.





Ich gratuliere den erfolgreichen Teilnehmern im Namen der gesamten IT-Abteilung.
AV SCH

Donnerstag, 28. Mai 2009

Information, aber mit Sicherheit - Informationstag an der Universität Klagenfurt

Am Dienstag, den 31. März 2009, wurde vom Institut Angewandte Informatik - Systemsicherheit (Universität Klagenfurt) eine Reihe von Vorträgen über das Thema „Informationssicherheit“ angeboten. Die 4ten und 5ten Klassen der Netzwerktechnik-Abteilung waren in Begleitung von fünf Professoren mit dabei. 

Nach der Begrüßung von Prof. Dr. Horster zeigte uns dieser in einem Vortrag auf, wie schon früher Verschlüsselung verwendet wurde (um 1500 v.Chr.). Er führte uns durch die Jahrhunderte bis hin zu aktuell verwendeten Kryptographie-Algorithmen.

Den zweiten Vortrag hielt ebenfalls Dr. Horster über das Thema „Angriffe auf sichere Systeme“. Er sprach hauptsächlich über die Sicherheit von Chipkarten. Da man heute verschiedene Angriffstechniken wie Fehler erzwingen, zeitliche Abhängigkeiten lesen, interne Zustände lesen, interne Zustände manipulieren, Mikroprozessor direkt kontaktieren, usw. zur Verfügung hat, hat sich die Sichtweise grundlegend geändert. Chipkarten gelten nicht mehr als manipulationssicher, sie werden doch von der Umgebung beeinflusst und ihre Informationen verlassen die Karte. Der Dozent führte verschiedene Möglichkeiten – z.B. Einfrieren des Arbeitsspeichers, Reverse Engineering, Micro Probes, Analyse der Stromaufnahme, Fälschung eines Fingerabdrucks, Anbringen eines Kartenlesers an einem Bankomaten – an, mit welchen aktuelle (sichere) Systeme geknackt werden können.
Im letzten Vortrag der ersten Session sprach Dipl. Ing. Wigoutschnigg über Social Networks wie StudiVZ oder Facebook. Er rief uns Schüler dazu auf, mehr darauf zu achten, welche Informationen wir im Internet freigeben, da auf Plattformen wie Archive.org diese Daten nicht verloren gehen und so jederzeit für jedermann abrufbar sind. Nach ein paar lustigen Statistiken wurden wir zum kostenlosen Mittagessen entlassen.
Der erste Vortrag der zweiten Session am Nachmittag wurde von Dipl. Ing. Peter Gruber zum Thema „The Network Security Wheel“ gehalten. Dieser sich immer wiederholende Vorgang beschreibt vier Phasen, welche die Sicherheit eines Netzwerks erhöhen. 
  1. Secure: In dieser Phase werden Sicherheitsmaßnahmen initialisiert und implementiert. Dabei müssen Überlegungen zu den Themen Firewall (Wo? Welche?), Authentifizierung der Benutzer (Wie?), Verschlüsselung (Welche Daten? Welcher Algorithmus?) und andere getätigt werden.
  2. Monitor: Hier wird die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen beobachtet. Dafür bieten sich unter anderem Logfiles, Network-Intrusion-Detection-Systems, Netflow-Statistiken an.
  3. Test: Die eingesetzten Sicherheitsmaßnahmen werden getestet. Dabei werden mit Hilfe von Scannern, Sicherheits-Tools, Sicherheits-Websiten etc. Schwachstellen des Netzwerks gesucht.
  4. Improve: Mit den in den vorhergehenden Phasen gewonnenen Informationen werden verbesserte Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet.
Beispiel: Internetzugang zuhause via WLAN. 
1.Phase: WEP wird als Verschlüsselung aktiviert 
2.Phase: Monitoring zeigt, dass jemand anderes den Zugang mitbenützt
3.Phase: Hacken des eigenen APs
4.Phase: WEP soll durch WPA ersetzt werden
1.Phase: WPA wird aktiviert
2.Phase: Noch immer gibt es Mitbenutzer
….
Seinen Vortag schloss der Dozent mit dem weisen Spruch „Security is never done“.
Der zweite Vortrag am Nachmittag war dann „Writing Secure Code“, wo DDipl. Ing. Rass uns einzutrichtern versuchte, dass wir die Performance unserer Software nicht auf Kosten der Sicherheit steigern sollen.

Die letzte Vorlesung hielt Ass. Prof. Dr. Schartner über die Sicherheitsaspekte von digitalen Bildern. Er stellte ein Projekt von Studenten vor, bei welchem aufgenommene Fotos mit EXIF-Daten versehen werden, so dass jederzeit nachgeprüft werden kann, ob es sich um das Original oder ein verändertes Bild handelt. Jede Manipulation wird dokumentiert und kann somit nachvollzogen werden.

Hiermit möchten wir uns recht herzlich für die interessanten Vorträge und die nette Bewirtung bei den beteiligten Mitarbeitern des Instituts bedanken.

Mittwoch, 13. Mai 2009

4AHITN gewinnt 2. Preis bei Börsespiel

Wie vor Kurzem berichtet, hat eine Gruppe von fünf Schülern der Klasse 4AHITN den zweiten Platz beim Börsespiel von Raiffeisen belegt. Die Klasse erhielt einen Scheck über 750€ überreicht.


Das siegreiche Team: Patrick Domenig, Christian Paul,
Andreas Urschitz, Daniel Rainer und Florian Kofler

Frau Ingrid Walder, Jugendbeauftragte der Raiffeisenbank Villach und Harald Kollmann, der Leiter des Raiffeisen-Clubs in Kärnten, übergaben anlässlich einer kleinen Feier im Beisein von Frau Prof. Petra Aigner und Direktor Fofrat Oskar Dorner den zweiten Preis an den Klassensprecher der 4AHITN.
Besonders betont wurde, dass es der Klasse auch in Zeiten der Finanzkrise gelungen ist, dank reger Online-Recherche und natürlich auch ein wenig Glück der Tüchtigen eine bemerkenswert hohe Performance von knapp 20% zu erreichen.
Abteilungsvorstand Helmut Schmalzl bedankte sich bei Raiffeisen für die Möglichkeit, die unseren Schülerinnen und Schülern durch solche "Praxiskontakte" für ihre Ausbildung geboten werden.


Samstag, 25. April 2009

Linuxday Uni-Klagenfurt: Stand "Conexion"

Die IT-Abteilung (Netzwerktechnik) der HTL Villach wurde am Linuxday 2009 durch Patrick Kodal und Andreas Stocker aus der Klasse 5BHITN vertreten. Die beiden stellten ihr Programm "Conexion" vor.

Dieses Programm ist dafür gedacht, Bluetooth Adapter auf einem Linuxrechner zu verwalten und Verbindung mit anderen Bluetooth Geräten herzustellen. Die Software wurde privat von Andreas Stocker entwickelt und zur Präsentation eines quelloffenen Programmes für den Linuxday herangezogen.


Viele Mitglieder der Open Source Szene interessierten sich für das Programm. Die Präsentation des Programms bestand aus einem praktischen Teil, in dem Interessierte die Funktion testen konnten und aus diversen Plakaten mit Grafiken über den Aufbau der Anwendung. Das Interesse war überraschend groß und so konnte am Ende des Tages eine positive Bilanz gezogen werden.

Mittwoch, 1. April 2009

4AHITN bei Raiffeisen Capital Management und UNO-City in Wien

Die erfolgreiche Teilnahme eines Teams der 4AHITN am Börsenspiel "Investor 08" war der Anlass für eine Wienreise der 4AHITN. Bei einem Workshop des Unternehmens  Raiffeisen Capital Management wurde praxisnah geübt. Eine Führung durch die UNO-City brachte Interessantes über die "Vereinten Nationen" für die Schülerinnen und Schüler.

 „Börsenkurse, Gewinne, Verlust, Aktien, Fonds, Investitionen“, … Themen, mit denen wir uns aufgrund eines österreichweiten Gewinnspiels der Raiffeisenbank rund fünf Monate auseinandersetzen durften. Die überaus verlockende Gewinnprämie von 1000 Euro ermutigte jeden von uns,  die im Fach „Wirtschaft und Recht“ theoretisch erlernten Fähigkeiten in der Praxis unter Beweis zu stellen. Optimistisch zockten alle Teilnehmer mit ihrem Startkapital, (in der Klasse wurde des öfteren wegen unerwartet fallender Aktien geflucht und diskutiert) und schlussendlich erreichten wir überraschend den zweiten Platz in Kärnten sowie den vierten Platz österreichweit. Als Sieger der zwei in der IT-Abteilung  teilnehmenden Klassen (österreichweit waren es über 400 Klassen, die teilnahmen), fuhr die 4 AHITN  mit Frau Prof. Aigner und Herrn Prof. Buzzi für zwei Tage nach Wien, um sich vor Ort ein genaueres Bild über die Raiffeisenbank machen zu können. 
Die fünf Wertungssieger der 4AHITN, die den 2. Platz beim Börsenspiel „Investor 08“ der Raiffeisenbank ermöglichten: v.l.n.r. Christian Paul, Daniel Rainer, Florian Kofler, Andreas Urschitz, sitzend: Patrick Domeinig

Reisebericht
Montag, 16. März 2009:
Treffpunkt 6.40 Uhr am Villacher Hauptbahnhof, ein unmenschlicher Zeitpunkt für die einen, ein spannender Start für die Reise nach Wien für die anderen. Nach einer vierstündigen Zugfahrt (welche für einige wohl viel zu lange dauerte und somit kurz die Idee aufkam, eine unnötige Mathematikstunde mit unserem Lehrer zu starten) erreichten wir endlich die Hauptstadt und machten uns auf den Weg in unser Hotel. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es auch schon weiter zum Zentralsitz der Raiffeisen Capital Management (RCM),  wo am Nachmittag eine Führung für uns eingeplant war.  Von einer erhofften Dauerberieselung durch die Reden der Vortragenden war nichts zu sehen, vorgesehen war eine „Mitgestaltung des Nachmittages aller Schüler durch aktive Teamarbeit“. 

Nach kurzem Murren und Raunen arbeiteten alle in Teams geteilt, euphorisch und engagiert an der Erstellung eines neuen Marketingkonzeptes für einen fiktiven Investmentfonds mit  … im Hinterkopf natürlich das leckere Buffet, welches wir schon sehnsüchtig und mit knurrenden Magen erwarteten. Zurück im Hotel entschloss sich die Klasse, das Wiener Nachtleben aufzuwirbeln, so den bevorstehenden Abend ausklingen zu lassen und unseren wohlverdienten Sieg zu feiern. 

Dienstag, 17. März 2009
Ab 8:30 Uhr wurde ein reichhaltiges Frühstück in Form eines Buffets bereitgestellt. Im Anschluss daran sollte um 10 Uhr eine Führung durch die UNO-City starten. Dies verzögerte sich jedoch auf Grund des großen Andrangs vor dem Metalldetektor etwas. Der Gruppenleiter versuchte uns während der Führung einige grundlegende Dinge über die UNO beizubringen und war am Ende auch sichtlich erfreut darüber, wie gut sich der Großteil von uns das Vorgetragene gemerkt hatte. Die Führung dauerte bis kurz nach 12, und anschließend hatten wir noch etwas Zeit, uns frei durch Wien zu bewegen. Um 13:30 Uhr trafen wir uns dann im Hotel und marschierten los Richtung Wien Südbahnhof. Hier wurden noch die letzten Zugtickets gekauft  und um kurz vor halb drei brachen wir dann wieder zu einer vierstündigen Zugfahrt Richtung Villach auf.
Im Namen der Klasse möchten wir bei Frau Professor Aigner bedanken, die es uns ermöglichte, diese wunderbaren zwei Tage zu erleben.

Kristina Erlacher, Roland Griesser

Hier geht es zu den Bildern:

Mittwoch, 11. März 2009

Zu Besuch in EDV-Zentralen



Wie sieht es in einer EDV-Zentrale eines Rechenzentrums oder eines Internet-Providers aus? Welche Hardware steht dort zur Verfügung? Wie ist die Netzwerkstruktur aufgebaut?

Schüler der IT-Abteilung hatten die Möglichkeit, sich davon ein Bild zu machen. Hier ein kurzer Bericht:
Am 5. Feber 2009 begann der Tag für die 5 AHITN und 5 BHITN der HTL Villach mit einem Vortrag von zwei Mitarbeitern der Firma HappyNet. Diese interessante Präsentation beinhaltete Informationen über das Unternehmen HappyNet selbst und dessen Aufgabenbereiche. Nachdem alle Fragen beantwortet waren und unser Wissensdurst gestillt war, ging es mit einem gemieteten Bus zu einer Vermittlungsstelle. Groß waren die Erwartungen, einen Raum voller technischen Geräten vorzufinden. Wir erblickten aber vorerst lediglich eine kleine Kammer mit einem Switch und Anklemmstellen für die Kabel die zu den Kunden in der Umgebung Villach Auen führen.
Anschließend fuhren wir weiter nach Klagenfurt zum Kelag Standort, wo wir uns einen großen Serverraum im Keller des Gebäudes anschauen durften. Erklärungen der HappyNet Mitarbeiter folgten und Wissenswertes über die Infrastruktur wurde uns näher gebracht. Da wir all diese Informationen verarbeiten mussten, machten wir eine Pause und durften uns eine Stunde in Klagenfurt frei beschäftigen.

Als wir unsere Mägen gefüllt hatten und wir wieder gestärkt von der Pause zurückkamen, ging es weiter ins Raiffeisen Rechenzentrum, um dort anschließend einen Einführungsvortrag über die IT Abteilung der Bank zu erhalten und uns dann einer Führung durchs Gebäude anzuschließen. Besichtigt wurden die Druckerei, der Hochleistungsrechner und ein paar Serverräume die ebenfalls im Keller untergebracht waren.
Es war ein spannender Tag mit vielen interessanten Einblicken. Wir danken Happynet und Raiffeisen Kärnten für die gebotene Möglichkeit.